Elektronische Regaletiketten: Funktion, Installation und Preisfaktoren
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ELEKTRONİSCHE REGALETİKETTEN: FUNKTİON, INSTALLATİON UND PREİSFAKTOREN

Elektronische Regaletiketten: Funktion, Installation und Preisfaktoren
Elektronische Regaletiketten: Funktion, Installation und Preisfaktoren

Eine Preisänderung im Einzelhandel ist mehr als die Anpassung einer Zahl im Verwaltungssystem. Der neue Preis muss am richtigen Produkt erscheinen, Aktionsinformationen müssen passen und die Angaben am Regal und an der Kasse sollten gemeinsam betrachtet werden.

Ein Projekt für elektronische Regaletiketten sollte deshalb als betrieblicher Prozess geplant werden. Displays, Software, Kommunikation, Produktdaten und tägliche Arbeitsabläufe gehören in dieselbe Bewertung.

Was sind elektronische Regaletiketten?

Elektronische Regaletiketten zeigen Preise und Produktinformationen digital am Regal an. Die Abkürzung ESL steht für „Electronic Shelf Label“. Über eine drahtlose Verbindung erhalten die Etiketten Aktualisierungen aus einer zentralen Verwaltungsinfrastruktur.

Weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind digitale Preisschilder, elektronische Preisschilder und digitale Regaletiketten. Für die Auswahl sind jedoch Displaytechnik, Kommunikationsverfahren und Verwaltungsfunktionen wichtiger als die jeweilige Produktbezeichnung.

Wie funktioniert ein ESL-System?

Ein drahtloses ESL-System verbindet Verwaltungssoftware, Kommunikationsinfrastruktur und Regaletiketten. Ein Gateway oder Access Point vermittelt zwischen Verwaltung und Etiketten. Die verwendete Kommunikation hängt vom ausgewählten System ab.

Bei der Planung sollte zuerst feststehen, aus welchem System Produkt- und Preisdaten stammen. Anschließend werden Produkte den richtigen Etiketten zugeordnet, Anzeigevorlagen vorbereitet und Aktualisierungen getestet.

Wird derselbe Artikel an zwei Stellen angeboten, müssen beide Etikettenpositionen berücksichtigt werden. Eine falsche Zuordnung wird durch ein digitales Display nicht automatisch behoben. Zuordnung und Aktualisierungskontrolle sollten daher feste Bestandteile des Arbeitsablaufs sein.

Welche Informationen können digitale Preisschilder anzeigen?

Neben Preisen können Produktnamen, Aktionsinformationen und je nach Vorlage weitere Inhalte wie QR-Codes angezeigt werden. Im Xenon-Smart-Projekt von Unisoft dienen elektronische Etiketten der Darstellung von Preisen, Produktinformationen, Aktionen und QR-Codes direkt bei den Produkten.

Die Lesbarkeit sollte bei der Gestaltung Vorrang haben. Auf einem kleinen Etikett müssen nicht sämtliche verfügbaren Produktdaten erscheinen. Wichtiger ist, dass der Kunde die entscheidenden Angaben schnell erfassen kann.

Prüfen Sie Vorlagen mit echten Produktnamen und Preisformaten. Lange Bezeichnungen, Aktionspreise und unterschiedliche Zahlenlängen sollten auch aus dem vorgesehenen Betrachtungsabstand gut lesbar bleiben.

E-Paper und Batterielaufzeit

Ein E-Ink-Display benötigt keine dauerhafte Energieversorgung, um ein statisches Bild zu erhalten. Energie wird bei einer Bildänderung benötigt. Das bedeutet jedoch nicht, dass das gesamte Etikett ausschließlich dann Strom verbraucht: Funkkommunikation und Steuerelektronik benötigen ebenfalls Energie.

Für die Batterielaufzeit gibt es keinen einheitlichen Wert für alle elektronischen Preisschilder. Modell, Betriebstemperatur, Aktualisierungshäufigkeit und aktive Funktionen beeinflussen das Ergebnis. Herstellerangaben zur Laufzeit beruhen deshalb auf bestimmten Nutzungsbedingungen.

Fragen Sie nach der angenommenen Zahl täglicher Aktualisierungen, dem Batteriewechsel und den Wartungszuständigkeiten. Ein geringer Energieverbrauch ist nicht mit einem vollständig wartungsfreien Betrieb gleichzusetzen.

Welche Vorteile bieten elektronische gegenüber gedruckten Etiketten?

Elektronische Etiketten können zentral aktualisiert werden. Damit lässt sich der Aufwand reduzieren, bei jeder Preisänderung neue Papieretiketten zu drucken und auszutauschen. Wiederkehrende Preis- und Aktionsänderungen können dadurch einfacher organisiert werden.

Bewerten Sie den Nutzen anhand Ihres eigenen Betriebs. Erfassen Sie vor einem Pilotprojekt den Zeitaufwand für Preisänderungen und die Menge ausgetauschter Materialien. Vergleichen Sie dieselben Werte nach der Einführung.

Auch die Übereinstimmung zwischen Regal- und Kassenpreis sollte als vollständiger Prozess geprüft werden. Gemeinsame Daten, korrekte Zuordnung und erfolgreiche Übertragung gehören zusammen. Das Display allein garantiert nicht die Richtigkeit der übertragenen Information.

Wo werden elektronische Regaletiketten eingesetzt?

Elektronische Regaletiketten eignen sich unter anderem für Supermärkte, Elektronikgeschäfte, Kosmetikhandel, Apotheken und Baumärkte. Das Unisign-Sortiment umfasst kompakte, schlanke, geschützte und großformatige Varianten.

Nicht jeder Verkaufsbereich benötigt dasselbe Modell. Kleine Etiketten können für dicht bestückte Regale geeignet sein, während größere Formate bei umfangreicheren Produktinformationen sinnvoll sein können.

Für Kühlbereiche oder feuchte Umgebungen müssen Betriebstemperatur und Schutzanforderungen geprüft werden. Ein Etikett sollte nicht allein aufgrund passender Abmessungen für ein Tiefkühlregal ausgewählt werden.

Wie sollte die Installation geplant werden?

Beginnen Sie mit dem tatsächlichen Bedarf: Sortiment, Etikettenpositionen, Filialanzahl, Aktualisierungshäufigkeit und besondere Umgebungsbedingungen. Ein Produkt kann an mehreren Stellen angeboten werden und entsprechend mehrere Etiketten benötigen.

Danach folgt die Datenvorbereitung. Produktkennungen, Preisfelder, Aktionsinformationen und Vorlagen sollten geprüft werden. Bei einer Integration in ERP-, POS- oder Warenwirtschaftssysteme müssen die verfügbaren Übertragungsmethoden mit den zuständigen technischen Teams abgestimmt werden.

Testen Sie in einem Pilotbereich die Lesbarkeit, Verbindung, Massenaktualisierung und Produktzuordnung. Unterstützte Rückmeldemechanismen können unterscheiden, ob eine Aktualisierung lediglich versendet oder vom Etikett tatsächlich empfangen und angewendet wurde. Solche Rückmeldungen sind in ESL-Kommunikationslösungen vorgesehen.

Anschließend sollten Rollout, Schulung und Support festgelegt werden. Klären Sie, wer Produktumstellungen, Verbindungsprobleme, defekte Etiketten und Vorlagenänderungen bearbeitet.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Bewerten Sie Lesbarkeit, Kompatibilität und Wartbarkeit.

Zur Lesbarkeit gehören Displaygröße, verfügbare Farben, Preisdarstellung und Montagewinkel. Für die Kompatibilität sollten Software, Gateways, Funkkommunikation und Datenfluss gemeinsam geprüft werden.

Bei der Wartbarkeit sind Batteriewechsel, Ersatzetiketten, Halterungen, Benutzerrechte, Schulung und Support wichtig. Gehen Sie nicht davon aus, dass Etiketten und Gateways unterschiedlicher Hersteller automatisch zusammenarbeiten; im ESL-Markt werden verschiedene Kommunikationsansätze verwendet.

Elektronisches Preisschild oder Preisprüfgerät?

Ein elektronisches Preisschild zeigt Informationen direkt am Produkt. Ein Preisprüfgerät ermöglicht dem Kunden dagegen, einen Barcode an einem separaten Gerät zu scannen und Preis- sowie Produktinformationen abzurufen. Der Unisoft Price Checker unterstützt entsprechende ERP-, POS- und Warenwirtschaftsintegrationen.

Beide Lösungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Berücksichtigen Sie bei der zentralen Preisverwaltung sowohl die Anzeige am Regal als auch die selbstständige Preisabfrage durch Kunden.

Wovon hängen die Preise für elektronische Regaletiketten ab?

Vergleichen Sie nicht ausschließlich den Preis eines einzelnen Etiketts. Ein Angebot sollte Etikettengrößen und Stückzahlen, Gateways, Softwarelizenzen, Integration, Halterungen, Installation, Schulung und Support getrennt ausweisen.

Ein niedriger Etikettenpreis kann Leistungen ausschließen, die in einem anderen Angebot enthalten sind. Vergleichen Sie deshalb gleichwertige Projektumfänge und trennen Sie die Erstinvestition von laufenden Lizenz- und Wartungskosten.

Übermitteln Sie für die Angebotserstellung einen Ladenplan, die ungefähre Etikettenanzahl, Angaben zur bestehenden Software, besondere Umgebungsbedingungen und Produktbeispiele. So lässt sich die Lösung anhand des tatsächlichen Bedarfs bewerten.

Fazit: Den Preisprozess planen, nicht nur das Display

Elektronische Preisschilder ersetzen nicht lediglich Papier durch Bildschirme. Entscheidend ist, woher Informationen stammen, welchem Etikett sie zugeordnet werden und wie Aktualisierungen überprüft werden.

Vergleichen Sie passende elektronische Regaletiketten von Unisign. Das Xenon-Smart-Projekt mit digitalen Etiketten zeigt außerdem eine praktische Anwendung in Produktpräsentationsbereichen.

Häufig gestellte Fragen

Muss ein elektronisches Etikett bei jeder Preisänderung ausgetauscht werden?

Nein. Unterstützte Preis- und Inhaltsänderungen werden an das vorhandene Etikett übertragen, ohne es bei jeder Aktualisierung ersetzen zu müssen.

Wird das Display bei einem Verbindungsabbruch leer?

Ein E-Ink-Display kann sein letztes Bild ohne Strom erhalten. Ein sichtbarer Preis bestätigt jedoch nicht, dass neue Aktualisierungen empfangen werden. Die Verbindung muss separat geprüft werden.

Kann jedes elektronische Etikett im Kühlbereich verwendet werden?

Nein. Betriebstemperatur und Schutzanforderungen des Modells müssen zur vorgesehenen Umgebung passen.

Legen elektronische Etiketten Preise selbstständig fest?

Das Etikett zeigt den übertragenen Preis an. Automatische Preisentscheidungen benötigen gesondert definierte Softwarefunktionen und Geschäftsregeln.

Was sollte ein ESL-Angebot enthalten?

Etiketten, Gateways, Software, Integration, Halterungen, Installation und Support sollten getrennt beschrieben sein. Prüfen Sie außerdem Batteriewechsel und laufende Lizenzbedingungen.