Was kostet Digital Signage? Hardware, Software und Betrieb richtig kalkulieren
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WAS KOSTET DİGİTAL SİGNAGE? HARDWARE, SOFTWARE UND BETRİEB RİCHTİG KALKULİEREN

Was kostet Digital Signage? Hardware, Software und Betrieb richtig kalkulieren
Was kostet Digital Signage? Hardware, Software und Betrieb richtig kalkulieren

Digital-Signage-Preise beziehen sich nicht immer auf denselben Leistungsumfang. Ein Angebot kann nur das Display enthalten, ein anderes zusätzlich Software und Installation. Die erste Frage sollte deshalb nicht allein dem Bildschirmpreis gelten, sondern dem System, das aufgebaut und betrieben werden soll.

Dieser Leitfaden enthält keine feste Preisliste. Er gliedert das Budget, damit Unternehmen eigene Geräte-, Lizenz- und Serviceangebote vergleichen können. Anfangsinvestition und spätere Betriebsausgaben gehören in dieselbe Betrachtung.

Einen gemeinsamen Betrachtungszeitraum wählen

Legen Sie für alle Angebote dieselbe Laufzeit zugrunde. Beispielsweise können 36 Monate als hypothetischer Planungshorizont dienen. Das ist keine Aussage über die wirtschaftliche Lebensdauer sämtlicher Produkte. Monatsgebühren und mehrjährige Servicepakete dürfen nicht ohne Anpassung verglichen werden.

Eine einfache Struktur umfasst Hardware, Integration und Installation sowie Software, Inhaltserstellung, Energie, Wartung und Support über den gewählten Zeitraum. Auch Kostenleitfäden von Anbietern unterscheiden diese Bereiche. Ausländische Beispielpreise werden hier nicht als lokale Unisoft-Angebote übernommen.

Display und Wiedergabehardware trennen

Erfassen Sie Geräteanzahl, Standortbedingungen, Betriebszeiten und Darstellungsanforderungen. Ein Schaufensterdisplay und ein Büroinformationsbildschirm sind keine automatisch identischen Budgetpositionen. Prüfen Sie, ob Halterungen, Lieferung und Wartungszugang enthalten sind.

Integrierte Player-Hardware kann mit einer separat benötigten Softwarelizenz verbunden sein. Samsungs OHA-Dokumentation trennt beispielsweise den eingebauten MagicINFO-Player von der zusätzlich zu erwerbenden Lizenz. Ein integrierter Prozessor bedeutet deshalb nicht automatisch kostenlose Veröffentlichungssoftware.

Bei professionellen Mediaplayern sollten Betriebssystem, Dateiformate, Anschlüsse und Leistungsbedarf feststehen. Sowohl unnötige Zusatzgeräte als auch fehlende erforderliche Komponenten können den Angebotsvergleich verzerren.

Die Berechnungseinheit der Lizenz klären

Fragen Sie bei Digital-Signage-Software nicht nur nach dem Monatsbetrag, sondern nach dessen Grundlage. Werden Bildschirme, Geräte, Nutzer oder Module berechnet, sollte die Einheit sichtbar ausgewiesen werden. Verlängerung, Vorauszahlung und zusätzliche Geräte gehören ebenfalls in das Angebot.

Lassen Sie benötigte Funktionen wie Zeitplanung, Geräteüberwachung, Benutzerkonten, Integration und Berichte vorführen. Gehen Sie nicht davon aus, dass jedes Paket denselben Umfang bietet. Unbenötigte Module sollten nicht ohne konkrete Aufgabe vorsorglich eingekauft werden.

Installation und Integration nachvollziehbar beschreiben

Fordern Sie Leistungsangaben für Erkundung, Netzwerk, Elektrik, Montage, Geräteinbetriebnahme, Softwarekonfiguration und Pilotbetrieb. Bei POS- oder Datenanbindung müssen Methode und Verantwortung geklärt werden, bevor ein Gesamtbetrag als vollständig betrachtet wird.

Fragen Sie nach Anfahrt, Arbeiten außerhalb der Öffnungszeiten, Demontage vorhandener Geräte und Schulung. Es geht nicht darum, jedem Projekt jede mögliche Position hinzuzufügen, sondern benötigte Leistungen an der richtigen Stelle auszuweisen.

Laufende Inhaltserstellung einplanen

Ein erstes Kampagnenmotiv und monatliche Content-Produktion sind unterschiedliche Leistungen. Definieren Sie neue Entwürfe, Revisionen, Übersetzungen, Videos und Veröffentlichung. Bei Digital-Signage-Dienstleistungen sollte der Umfang nicht allein mit einem allgemeinen Begriff wie Inhaltsunterstützung beschrieben werden.

Arbeitet ein internes Team an den Dateien, planen Sie dessen Zeit. Ohne externe Rechnung entfällt nicht der Arbeitsaufwand. Ordnen Sie Erstellung, Freigabe und Kontrolle konkreten Personen oder Rollen zu.

Energie und Service anhand der Nutzung kalkulieren

Für eine Energieschätzung wird die durchschnittliche Leistung in kW mit den Betriebsstunden multipliziert. Ein rein hypothetisches Gerät mit durchschnittlich 0,10 kW benötigt bei zwölf Stunden täglich an 30 Tagen 36 kWh. Das ist keine Produktspezifikation. Standby, zusätzliche Geräte und weitere Verbraucher sind gesondert zu berücksichtigen.

Verwechseln Sie maximale Leistungsaufnahme nicht mit gemessenem Durchschnittsverbrauch. Nutzen Sie tatsächliche Betriebswerte für die Kalkulation.

Samsung nennt in den QMC-Unterlagen modellspezifische Leistungswerte.

Unterscheiden Sie bei Serviceangeboten Fernsupport, Vor-Ort-Arbeit, Teile, Anfahrt und Austausch.

Gleichwertige Angebote vergleichen

Verwenden Sie dieselbe Displayzahl, Laufzeit, Softwarefunktion und Serviceanforderung. Markieren Sie Ausschlüsse ausdrücklich. Einsparungen und Amortisation sollten anhand eigener Ausgangswerte und tatsächlicher Ausgaben bewertet werden, nicht mit einer übernommenen Erfolgsquote.

Prüfen Sie professionelle Monitore gemeinsam mit Digital-Signage-Software. Teilen Sie Unisoft bei der Anfrage Positionen, Filialzahl, Beispieldateien und Supportbedarf mit. Das Angebot beschreibt dann den Betrieb eines Systems statt nur den Kauf eines einzelnen Bildschirms.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es einen einheitlichen Einstiegspreis?

Nicht für jeden Projektumfang. Ein beworbener Gerätepreis ist ohne Software-, Installations- und Serviceklärung kein vollständiger Systempreis.

Ist beim integrierten Player die Software kostenlos?

Nicht zwingend. Hardware und Lizenz können getrennt sein. Prüfen Sie enthaltene CMS-Funktionen und Verlängerungskosten.

Monatliche Lizenz oder Einmalzahlung?

Vergleichen Sie Funktionen, Updates, Support und Verlängerung über dieselbe Laufzeit. Das Zahlungsmodell allein entscheidet nicht über den Nutzen.

Wie berechnet sich der Energiebedarf?

Durchschnittliche kW werden mit Betriebsstunden multipliziert. Berücksichtigen Sie alle relevanten Komponenten und den eigenen Stromtarif.

Welche Angaben helfen bei der Angebotserstellung?

Displayanzahl, Grundriss, Betriebszeiten, Inhaltsarten, Filialen, vorhandene Technik und Supportbedarf sollten vorliegen. Halten Sie den Vergleichsumfang gleich.